Auf Schnitzeljagd
Kienholzclub Wiesental.
Mit einer Schnitzeljagd im Clubhaus des FV Wiesental endete das traditionsreiche Hacken und Bündeln des Kienholzclubs (KHC). Dort hatte der neue Zwölfer-Gastwirt Ante Cule für Stimmung unter den anwesenden Ehrenkienholzfrauen und -männern, den Herzdamen sowie den KHC-Aktivisten gesorgt. Vorausgegangen war für die 33 Anwesenden ein arbeitsintensives Treffen im Jugendraum.

„Das Hacken und Bündelndes Kienholzes weist auf die unmittelbar bevorstehenden Fastnachtstage hin“, kündigte Tobias Kolb, der Kommandant des in Waghäusel ältesten Narrenvereins an. Auf Initiative des unvergessenen Hermann Sälzler wurde vor 70 Jahren der Kienholzclub von den aktiven Fußballspielern des FV Wiesental gegründet. Damals wurden in der waldreichen Gemeinde in mühevoller Arbeit Baumstumpen ausgegraben, das harzhaltige Kienholz in Fingerdicke Späne gehackt und mit den aus Fahrradschläuchen geschnittenen Gummiringen zu armdicken Büscheln gebündelt.

Diese Tradition hat sich bis heute nicht verändert, wobei die schnell entflammbaren Kienholzspäne an den närrischen Tagen auf Einladung an die Bevölkerung verteilt werden. Neben dieser Brauchtumspflege ist der Kienholzclub Wiesental zusammen mit dem „Freundeskreis der Wissädalä Fasänachdä“ einer der großen Initiatoren des fastnachtlichen Treibens in dem Waghäuseler Stadtteil.

klu