Friedrich (Fritz) Herberger ist beim Wiesentaler Kienholzclub ein „Mann der ersten Stunde“ und das letzte noch lebende Gründungsmitglied des traditionsreichen Clubs. Der ehemalige Fußballer des FV 1912 Wiesental war 1948 einer der Mitbegründer des heute in Waghäusel ältesten Narrenvereins. Am Freitag, 16. Juli, feiert Friedrich Herberger seinen 90. Geburtstag.Von Beginn an war der gesellige Fritz eine der Triebfedern des Kienholzclubs und immer ein zuverlässiger und überaus geselliger Liebhaber von Frohsinn und Narretei. Für Kienholz-Kommandant Hermann Sälzler war er von Beginn an ein wertvoller Ideengeber und wichtiger Mitstreiter. Vor allem die Straßenfastnacht mit dem Verkauf des Kienholzes hatte es dem Geburtstagsjubilar angetan.

Nur wenige Jahre nach der KHC-Gründung musste Fritz Herberger auf das beliebte närrische Treiben in seiner Heimatgemeinde verzichten, weil er am 1. April 1954 nach Amerika ausgewandert ist. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten arbeitete er in New York als erfolgreicher Gastronom. Zu Beginn der 1980er Jahr entschied sich Friedrich Herberger wieder nach Wiesental zurückzukommen. Dabei übernahm er mit Unterstützung seiner Schwestern Theresia Schuhmacher und Helga Kolb die Clubhaus-Gaststätte der Zwölfer und damit das Stammlokal des Kienholzclubs. Bereits im Jahr 1984 wurde Friedrich (Fritz) Herberger als „Fritz der Weltenbummler“ zum Ehrenkienholzmann ernannt. Der Kienholzclub Wiesental wünscht Friedrich Herberger zu seinem 90. Geburtstag alles Gute und vor allen Dingen viel Gesundheit.